Glossar

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  • ALB

    Abk. Automatisiertes Liegenschaftsbuch; entwickelt aus dem manuell geführten Katasterbuch; enthält Angaben zu den einzelnen Flurstücken, wie Flurstückskennzeichen, Fläche, Lagebezeichnungen und Historie, den Ergebnissen der Bodenschätzung, den Nutzungsarten, den öffentlich-rechtlichen Festlegungen zu den Grundflächen, wie Hinweise auf Baulasten oder Naturschutzgebieten sowie den Eigentümern der aus den Flurstücken gebildeten Grundstücke oder den Inhabern von Rechten an denselben und weitere flurstücksbezogene Daten

  • ALK

    Abk. Automatisierte Liegenschaftskarte; beschreibt die Lage und die Geometrie der Flurstücke und Gebäude mit Nutzungsarten, Topografie, Bodenschätzung und öffentlich-rechtliche Festlegungen. Das Flurstück ist dabei ein Teil der Erdoberfläche, das durch amtliche Vermessung festgelegt und mit einer Flurstücksnummer bezeichnet wird. Dargestellt werden Gebäude und bauliche Anlagen, wenn sie dauerhaft errichtet und für die Beschreibung des Grund und Bodens bedeutsam sind.

  • Anlagenbuchhaltung

    Teilbereich der Finanzbuchhaltung und der Kosten- und Leistungsrechnung; hier werden die langlebigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (gem. § 247 HGB) eines Unternehmens erfasst und verwaltet. Aufgabe ist die Bewertung und Buchung von Zu- und Abgängen des Anlagevermögens und die Ermittlung und Buchung der Abschreibung.

  • Arbeitsmittel

    Gerätschaften, die eine Person oder eine Maschine zur Verrichtung einer Arbeit benötigen. DIN EN ISO 6385 definiert Arbeitsmittel als „Werkzeuge, einschließlich Hardware und Software, Maschinen, Fahrzeuge, Geräte, Möbel, Einrichtungen und andere im Arbeitssystem benutzte (System-)Komponenten“.

  • ASP

    Abk. Application Service Provider; Dienstleistungsanbieter, der Anwendungsprogramme gegen Gebühr seinen Kunden über das Internet zur Verfügung stellt. Die Anwendungen laufen auf dem Server des Anbieters und verringern damit die Anschaffungs- und Wartungskosten für den Kunden im EDV-Bereich. Ausserdem wird die Software und Rechnerleistung an den einzelnen Arbeitsplätzen reduziert und in das Netz verlagert.

  • Auftragsmanagement

    Verwaltung von Auftragsdaten auf der Anbieterseite; beinhaltet Anlegen und Ändern von Aufträgen, Senden von Auftragsbestätigungen, Ermittlung von Auftragsstatus und Erstellung von Auftragshistorien

  • BACnet

    Abk. Building Automation and Control Networks; Netzwerkprotokoll für die Gebäudeautomation. Die Norm definiert eine Reihe von Diensten (Services), die zur Kommunikation zwischen Geräten der Gebäudeautomation verwendet werden. Diese Dienste gliedern sich in verschiedene Gruppen: Gemeinsame Datennutzung, Alarm- und Ereignisverarbeitung , Verarbeitung von Wertänderungen, Geräte- und Netzwerk-Management usw.

  • Balanced Scorecard

    Konzept zur Messung, Dokumentation und Steuerung der Aktivitäten eines Unternehmens bzw. einer Organisation im Hinblick auf seine Vision und Strategie

  • Befähigte Person

    Person im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die durch ihre Berufsausbildung, ihre Berufserfahrung und ihre zeitnahe berufliche Tätigkeit über die erforderlichen Fachkenntnisse zur Prüfung der Arbeitsmittel verfügt (Definition nach §2 (7) BetrSichV). Befähigte Personen können auch überwachungsbedürftige Anlagen prüfen, wenn das Gefährdungspotential als niedrig eingestuft wird. Die genaue Prüfzuständigkeit wird in der Betriebssicherheitsverordnung beschrieben.

  • Benchmarking

    Managementmethode in der Betriebswirtschaft, mit der sich durch zielgerichtete Vergleich mehrerer Unternehmen das jeweils beste als Referenz zur Leistungsoptimierung herausfinden lässt. Fortentwicklung des Betriebsvergleichs zur Identifizierung besserer Methoden und Praktiken (Best Practices) zur Anwendung auf die eigene Situation.

  • Betriebskostenmanagement

    Verwaltung und Verrechnung aller auf Gebäude, Miet- oder Wirtschaftseinheiten anfallender Kosten.

  • Betriebssicherheitsverordnung

    Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV); Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln und deren Benutzung bei der Arbeit, über Sicherheit beim Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen und über die Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes. Sie dient dem Schutz der Arbeitnehmer und der Überwachung von bestimmten Anlagen im Rahmen des betrieblichen Arbeitsschutzes und ist dabei von allen Arbeitgebern und Unternehmen zu beachten, die ihren Mitarbeitern Arbeitsmittel überlassen oder überwachungsbedürftige Anlagen unterhalten.

  • BGF

    Abk. Brutto-Grundfläche; Summe aller Grundflächen aller Grundrissebenen eines Gebäudes

  • BRI

    Abk. Brutto-Rauminhalt; Rauminhalt eines Baukörpers, definiert durch die begrenzende Unterfläche der konstruktiven Bauwerkssohle und die begrenzenden Aussenflächen des Gebäudes

  • Browser

    Software zur grafischen Darstellung von HTML-Dokumenten bzw. Webseiten

  • Budgetierung

    zentrale Planungsaufgabe im Unternehmen; gibt die Aufwendungen und Erträge der zukünftigen Periode für alle Einheiten des Unternehmens vor und erleichtert dadurch die Planung der Unternehmensleitung. Die einzelnen Einheiten haben eine Vorgabe, an die sie sich halten müssen; sollte von Unternehmensleitung und Einheiten gemeinsam verabschiedet und unter Umständen der aktuellen Situation angepaßt werden, um Beachtung der Vorgaben zu sichern.

  • Budgetmanagement

    Verwaltung von Budgetkosten inkl. Kostencontrolling; frei definierbare Budgets; Überwachung von Schwellwerten; Offenlegung der Finanzströme; Verfügungsermächtigungen

  • CAD

    Abk. Computer Aided Design; Verwendung eines Computers als Hilfsmittel beim technischen Zeichnen

  • CAFM

    Abk. Computer Aided Facility Management; Unterstützung des Facility Managements durch die Informationstechnik in Form eines Computerprogramms, welches aus einer Datenbank und einer Anwenderoberfläche besteht. Dabei stehen die Bereitstellung von Informationen über die Facilities und die Unterstützung von Arbeitsprozessen im Vordergrund.

  • Contracting

    Übertragung von eigenen Aufgaben des Rechtssubjekts auf ein Dienstleistungsunternehmen; Zusammenfassung verschiedener Verträge mit dem Ziel, eine wirtschaftliche und arbeitstechnische Optimierung der verschiedenen Leistungen im Facility Management zu gewährleisten.

  • Controlling

    internes Rechnungswesen; ein umfassendes Steuerungs- und Koordinationskonzept zur Unterstützung der Geschäftsführung und der führungsverantwortlichen Stellen bei der zielgerichteten Beeinflussung bestehender betrieblicher Prozesse. Langfristiges Ziel ist die Sicherung und Mehrung des Vermögens der Unternehmung bzw. der Erfüllung des Organisationszwecks im nicht-wirtschaftlichen Bereich. Controller gestalten und begleiten den Management-Prozess der Zielfindung, Planung und Steuerung der Unternehmensprozesse.

  • CREM

    Abk. Corporate Real Estate Management; beschreibt das aktive, ergebnisorientierte strategische wie operative Management von Immobilien unabhängig von ihrer Betriebsnotwendigkeit

  • DIN 276

    regelt die Kostenermittlung im Bauwesen; gilt für die Kostenplanung im Hochbau, insbesondere für die Ermittlung und die Gliederung von Kosten. Sie erstreckt sich auf die Kosten für den Neubau, den Umbau und die Modernisierung von Bauwerken sowie die damit zusammenhängenden projektbezogenen Kosten.

  • DIN 277

    dient zur Ermittlung von Grundflächen und Rauminhalten von Bauwerken oder Teilen von Bauwerken im Hochbau; ist insbesondere bei der Flächenermittlung von Gebäuden mit mehreren Nutzungen anzuwenden.

  • DIN 32736

    Mit der VDMA 24196 "Gebäudemanagement - Begriffe und Leistungen" hat die Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebäudetechnik (AIG) im VDMA 1996 eine Richtlinie zum Gebäudemanagement herausgegeben, deren Ziel es war, die bis dahin mit unterschiedlichen Inhalten verwendeten Begriffe zu vereinheitlichen und die dazugehörenden Leistungen zu beschreiben.

    Im August 2000 ist DIN 32736 unter gleichem Namen erschienen. Basis der neuen DIN-Norm ist die bekannte VDMA 24196, welche sich in ihren wesentlichen Teilen wiederfindet. Das Gebäudemanagement gliedert sich weiterhin in die drei Leistungsbereiche Technisches Gebäudemanagement (TGM), Infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM) und Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM). Da in allen drei Leistungsbereichen flächenbezogene Leistungen enthalten sein können, wurde das "Flächenmanagement (FLM)" ergänzend berücksichtigt. Mit der Herausgabe der DIN 32736 wird die VDMA 24196 zurückgezogen.

  • Doppik

    Abk. Doppelte Buchführung in Konten Soll und Haben; jeder Vorgang wird auf zwei Konten gebucht, z.B. die bargeldlose Zahlung von Gehältern auf dem Bestandskonto Bank und auf dem Erfolgskonto Löhne/Gehälter

  • EBF

    Abk. Energiebezugsfläche; Summe aller Geschossflächen eines Gebäudes, die beheizt oder klimatisiert werden, einschliesslich der umgebenden Mauern und Brüstungen.

  • Effektivität

    Verhältnis von erreichtem Ziel zu definiertem Ziel (Zielerreichungsgrad); Kriterium für das Vorhandensein von Effektivität ist das Ausmaß, in dem beabsichtigte Wirkungen erreicht werden.

  • Effizienz

    Mass für ein Ergebnis unter Berücksichtigung der eingesetzten Mittel

  • Eigenbetrieb

    besondere öffentlich-rechtliche Unternehmensform ohne eigene Rechtspersönlichkeit auf der Grundlage der Gemeindeordnungen bzw. der Kreisordnungen der Bundesländer; stellt ein ausgegliedertes Sondervermögen des Haushalts dar und ist organisatorisch und finanzwirtschaftlich aus der jeweiligen Gemeindeverwaltung ausgegliedert

  • Eigentümer-Modell

    Nutzer und Eigentümer einer Immobilie in einer Person

  • Einzelkosten

    Kosten, die einem bestimmten Bezugsobjekt zugerechnet werden können

  • Energieeinsparverordnung EnEV

    Teil des deutschen Wirtschaftsverwaltungsrechts, schreibt Bauherren auf der rechtlichen Grundlage der Ermächtigung durch das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) bautechnische Standardanforderungen zum effizienten Betriebsenergieverbrauchs ihres Gebäudes oder Bauprojektes vor; gilt für Wohngebäude, Bürogebäude und gewisse Betriebsgebäude

  • Energiemanagement

    Vorausschauende, organisierte und systematische Erzeugung,Verteilung und Verwendung von Energie unter ökologischer und ökonomischer Zielsetzung

  • Eröffnungsbilanz

    Anfangsbilanz; Bilanz einer Unternehmung bei Gründung eines der Buchführungspflicht unterliegenden Betriebes oder zu Beginn eines neuen Wirtschaftsjahres

  • Ersatzdeckungsmittel

    Einnahmen aus der Veränderung des Anlagevermögens, Entnahmen aus Rücklagen, Zuweisungen, Beiträge und ähnliche Entgelte; werden zur Sicherstellung eines kommunalen Haushalts eingesetzt, wenn die Zuführung zum Vermögenshaushalt geringer als die Kreditbeschaffungskosten und ordentlichen Tilgungszahlungen ist

  • Facility

    engl. für Anlage, Einrichtung; Objekte, die neben Services für die Durchführung von Facility Prozessen benötigt werden, z.B. alle technischen Anlagen und Einrichtungen, Geräte, Gebäude, technische Anlagen aber auch Infrastruktur, Arbeitsmittel und Energie

  • Fixkosten

    Kosten, die in konstanter Höhe anfallen, unabhängig davon, welche Menge von einem Produkt erbracht wird. Die Kosten der Liegenschaft sind beispielsweise Fixkosten, die in gleichbleibender Höhe anfallen, unabhängig davon, wie viele Mitarbeiter in einer Behörde tätig sind.

  • Flächen- und Raummanagement

    Kategorisierung von Räumen und Flächen nach Nutzungsart (DIN, gif MF-B, o.a.), Verknüpfung mit Organisationseinheiten und Kostenstellen (hierarchisch strukturiert), Hinterlegung von Mietpreisen, grafische und alphanumerische Auswertung aller Flächen- und Raumdaten, Übernahme von CAD-Daten

  • Flächennutzungsoptimierung

    Optimierung der Auslastung der Flächen unter Berücksichtigung der verfügbaren Flächenstruktur, des tatsächlichen Bedarfs und der Kommunikationsbeziehungen innerhalb der Organisationsstruktur zur Sicherung strategischer Unternehmensziele

  • FM

    Abk. Facility Management; integrative, ganzheitliche Betrachtungsweise interner Service-Leistungen, die das Anlagevermögens eines Unternehmens betreffen; beschäftigt sich mit der Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit von Gebäuden und Anlagen über deren gesamte Lebensdauer hinweg, Ziel: Gebäude und Anlagen auf die dort arbeitenden Menschen und die betrieblichen Bedürfnisse einzustellen, um eine höchstmögliche Wertschöpfung aus dem Zusammenwirken sämtlicher Ressourcen eines Unternehmens zu erreichen.

  • Gebäudeautomatisierung

    Gesamtheit aller Überwachungs-, Steuerungs-, Regel- und Optimierungseinrichtungen in Gebäuden; Ziel ist es, die Funktionen anlagenübergreifend selbständig (automatisch), nach genau vorgegebenen Einstellwerten (Zeitwerten/Grenzwerten) auszuführen und deren zentrale Bedienung bzw. Überwachung zu vereinfachen

  • Gefahrenanalyse

    in der Betriebswirtschaftslehre die Abschätzung der Kosten möglicherweise eintretender Risiken zwecks Risikomanagement und Ermittlung der Höhe kalkulatorischer Wagniskosten.

  • GEFMA

    Abk. German Facility Management Association - Deutscher Verband für Facility Management e.V.; deutsches Netzwerk der Entscheider im Facility Management; definiert FM-Qualitätsstandards in den GEFMA-Richtlinien.

  • Gemeinkosten

    Kosten, die sich keinen bestimmten Produkten bzw. Kostenstellen zurechnen lassen, werden über Verteilungsschlüssel auf einzelne Kostenstellen verteilt und über Gemeinkostenzuschläge den Kostenträgern zugerechnet

  • Gesamtdeckungsprinzip

    alle Einnahmen eines öffentlichen Haushalts insgesamt dienen zur Deckung aller Ausgaben

  • Geschäftsprozessoptimierung

    Verfahren zur Analyse und Verbesserung von Geschäftsprozessen mit dafür besonders entwickelten Methoden und Techniken, um deren effizientere und effektivere Gestaltung zu erreichen

  • Gewährleistungsmanagement

    Überwachung der Gewährleistungsfristen aller Anlagen und Bauteile

  • GLT

    Abk. Gebäudeleittechnik; Bezeichnung für integrierte Konzepte zur Kontrolle diverser Komponenten der Haustechnik (Heizung, Lüftung, Klima, Sanitär, Fahrstuhl, Garagentore, Tür und Schließanlagen etc.) über ein System.

  • Handwerkerkopplung

    Integration von externen Auftragnehmern, die mit dem Auftraggeber online über ein Auftragstool zusammenarbeiten. Der AN kann über den Web-Browser Aufträge selektieren, entgegennehmen und deren Fertigstellung melden. Diese Daten werden in das zentrale CAFM übernommen.

  • Haushaltsplan

    systematische Zusammenstellung der für den vorher festgelegten Zeitraum (Haushaltsperiode) geplanten und vollzugsverbindlichen Ausgabeansätze und der vorausgeschätzten Einnahmen eines öffentlichen Gemeinwesens; dient der Feststellung und Deckung des Finanzbedarfs zur Erfüllung der öffentlichen Aufgaben im Bewilligungszeitraum (meist 1. Januar bis 31. Dezember); Grundlage für eine rationale Haushalts- und Wirtschaftsführung

  • Haushaltsüberschuss

    Betrag, um den die Einnahmen die Ausgaben innerhalb einer Volkswirtschaft und innerhalb eines bestimmten Zeitraums übersteigen.

  • II. BV

    Abk. Zweite Berechnungsverordnung; Verordnung über wohnungswirtschaftliche Berechnungen nach dem Zweiten Wohnungsbaugesetz

  • Immobilien- und Liegenschaftsmanagement

    Konzept zur Optimierung der Verwaltung von Immobilien- und Liegenschaften; bietet einen Gesamtüberblick über alle Immobilien und Liegenschaften

  • Instandhaltung

    stellt sicher, dass der funktionsfähige Zustand von technischen Systemen, Bauelementen, Geräten und Betriebsmitteln erhalten bleibt oder bei Ausfall wieder hergestellt wird. Die DIN 31051 strukturiert die Instandhaltung in die vier Grundmaßnahmen Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Verbesserung.

  • Instandhaltungsmanagement

    Gesamtheit aller Maßnahmen zur Gestaltung, Lenkung und Entwicklung der Instandhaltung

  • Inventarmanagement

    Ermöglicht Verwaltung und optimalen Einsatz aller vorhandenen Inventargegenstände und Anlagen

  • Kabelmanagement

    Verwaltung, Betriebstechnik und Überwachung von kabelgebundenen Netzen

  • Kalkulatorische Miete

    gehört zu den kalkulatorischen Kosten; wird für Räume berechnet, die betrieblich genutzt werden, für die aber keine Mietzahlungen anfallen. Ein Unternehmen, das über unentgeltlich nutzbare Räume verfügt, muß kalkulatorische Miete ansetzen, um die Vergleichbarkeit seiner Kostenrechnung mit anderen Unternehmen zu erreichen. Gilt auch für Raummieten, die unter oder über dem ortsüblichen Niveau liegen. Die kalkulatorische Miete ist grundsätzlich nach Maßgabe der ortsüblichen Miete festzulegen.

  • Kameralistik

    Verfahren der Buchführung, welches ausschliesslich im öffentlichen Sektor angewendet wird und das bisher dominierende Buchführungsverfahren bei den Gebietskörperschaften ist; betrachtet lediglich Einnahmen und Ausgaben, wodurch sie nur den Geldverbrauch, nicht aber den Ressourcenverbrauch erfasst. Der Fokus liegt auf den Finanzzielen statt auf den Sachzielen. Es werden einseitige Konten mit mehreren Spalten (Soll, Ist, Rest) geführt, die Gliederung der Konten orientiert sich am Haushaltsplan.

  • Kennzahlen

    Maßstabwerte für den innerbetrieblichen (betriebsindividuelle Kennzahlen) und zwischenbetrieblichen (Branchen-Kennzahlen) Vergleich (etwa Betriebsvergleich, Benchmarking). Zusammenfassung von quantitativen, d. h. in Zahlen ausdrückbaren Informationen; dienen der Entscheidungsunterstützung, Steuerung und Kontrolle von Maßnahmen.

  • Kernprozess

    umfasst alle Tätigkeiten, die der direkten Erfüllung der Kundenbedürfnisse dienen; leitet sich aus der Kernkompetenz einer Organisation ab.

  • KGF

    Abk. Konstruktions-Grundfläche; Summe der Grundflächen aller aufgehenden Bauteile eines Gebäudes

  • KLR

    Abk. Kosten- und Leistungsrechnung; erfasst Kosten und Leistungen, die bei einer Leistungserstellung entstehen und ordnet sie verursachungsgerecht zu; erhöht dadurch die Transparenz und ermöglicht gezielte Eingriffe.

  • Kommunikations- und Netzwerkmanagement

    Verwaltung, Betriebstechnik und Überwachung von IT-Netzwerken und Telekommunikationsnetzen

  • Kostenarten

    nach der Art der ver- bzw. gebrauchten Güter oder Dienstleistungen gebildete Teilmengen der Gesamtkosten, z.B. Material- und Personalkosten.

  • Kostenstelle

    Ort der Kostenentstehung und der Leistungserbringung; wird nach Verantwortungsbereichen, räumlichen, funktionalen, aufbauorganisatorischen oder verrechnungstechnischen Aspekten gebildet; ein Kostenrechnungsobjekt mit der Aufgabe, die in einem Unternehmensteil, meist einer Abteilung, angefallenen Kosten zu sammeln.

  • Kostenträger

    Absatzleistungen oder innerbetriebliche Leistungen, denen in der Kostenträgerrechnung bzw. Kalkulation oder Kostenstellenrechnung bzw. innerbetrieblichen Leistungsverrechnung Kosten zugerechnet werden

  • Mieter-Vermieter-Modell

    eine Verwaltungseinheit oder ein eigenständiges Unternehmen nimmt die Eigentümerfunktion wahr; diese ist verantwortlicher Ansprechpartner für das gesamte Management der übertragenen Immobilien und schließt mit den Nutzern, den Ämtern und Behörden, entsprechende Mietverträge ab.

  • Mietmanagement

    Vertragsverwaltung; Nebenkostenabrechnung; Übersicht über Leerstand, anstehende Mieterhöhungen, Mieteinnahmen, Betriebs- und Verbrauchsabrechnungen; Überwachung von Fristen und vertragsspezifische Definition von Staffel-, Index- und Umsatzmieten

  • Modul

    abgeschlossene funktionale Einheit einer Software; bestehend aus einer Folge von Verarbeitungsschritten und Datenstrukturen; wird genutzt, um im Rahmen des Gesamtsystems das Arbeits- oder Programmziel geordnet zu erreichen

  • Neues Steuerungsmodell

    Modell in der Organisationslehre öffentlicher Verwaltungen zur strategischen Steuerung insbesondere im kommunalen Bereich; in Ergänzung dazu beschreibt die Doppik die finanzwirtschaftlichen Instrumente und Verfahren, die dem zukünftigen Einsatz der doppelten Buchführung in den öffentlichen Verwaltungen dienen

  • Nießbrauch

    Höchstpersönliches, nicht veräußerliches und nicht vererbliches Recht, alle Nutzungen eines Gegenstandes zu ziehen (§§ 1030 ff. BGB). Die Ausübung des Nießbrauchs kann einem anderen überlassen werden. Die Substanz wird vom Nießbrauch nicht berührt.

  • NKF

    Abk. Neues Kommunales Finanzmanagement; Bestrebung, die bisher nach dem Prinzip der Kameralistik geführten Finanzhaushalte der Kommunen auf das Prinzip der Doppik umzustellen; finanzwirtschaftlicher Teil des neuen Steuerungsmodells.

  • NKHR

    Abk. Neues Kommunales Haushalts- und Rechnungswesen; Bestrebung, die bisher nach dem Prinzip der Kameralistik geführten Finanzhaushalte der Kommunen auf das Prinzip der Doppik umzustellen

  • NSM

    Abk. Neues Steuerungsmodell; bezeichnet in der Organisationslehre öffentlicher Verwaltung ein Modell zur strategischen Steuerung von Verwaltungen, insbesondere im kommunalen Bereich

  • OHSAS 18001

    Die Norm OHSAS (Occupational Health and Saftey Assessment System) 18001 ist die Grundlage eines Arbeitsschutzmanagementsystems für den betrieblichen Arbeitsschutz im Unternehmen.

  • Outsourcing

    bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen; spezielle Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachter Leistung, wobei Verträge die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren.

  • Passiva

    bildet einen Bestandteil der Bilanz eines Wirtschaftssubjekts; stellt die Mittelherkunft eines Untenehmens dar; gibt Auskunft darüber, in welchem Verhältnis das Vermögen eines Unternehmens durch Eigenkapital und Fremdkapital finanziert ist.

  • PDA

    Abk. Personal Digital Assistant; kleiner Handcomputer, der meistens über einen Touchscreen verfügt und vor allem zum Organisieren von Adressen, Terminen und Notizen gedacht ist.

  • Produkt

    Ergebnis eines vom Menschen bewirkten Transformationsprozesses, in dem Produktionsfaktoren (Input) unter Berücksichtigung von Wissen und unter Beachtung soziokultureller Nebenbedingungen in z.B. Güter, Dienstleistungen, Energie, Abfall (Output) umgewandelt werden. Im Bereich der öffentlichen Verwaltung findet man Produkte häufig in Form von Informationen (Verwaltungsakt, Bescheid usw.)

  • R/3

    Vor einigen Jahren gab es mit SAP R/3, das 1992 aus dem Großrechner-orientierten Vorgänger SAP R/2 in weiten Teilen neu entwickelt wurde, nur eine einzige monolithische ERP-Software des Herstellers. Sie besteht aus Modulen, die funktionell, aber nicht architektonisch getrennt sind. Dies sind im Wesentlichen: FI (Finance), CO (Controlling), MM (Materials Management), SD (Sales and Distribution), PP (Production Planning) und HR (Human Resources). Diese Module bilden auch weiterhin den Kern der Funktionalität, die SAP-Anwender einsetzen.

  • Raumbuch

    stellen die Ausstattung von Räumen und mit Räumen verbundenen Bauteile oder Technikelemente dar; im Raumbuch werden detaillierte Informationen über die Räume eines Gebäudes gespeichert

  • Raummanagement

    Kategorisierung von Räumen und Flächen nach Nutzungsart (DIN, gif MF-B, o.a.), Verknüpfung mit Organisationseinheiten und Kostenstellen (hierarchisch strukturiert), Hinterlegung von Mietpreisen, grafische und alphanumerische Auswertung aller Flächen- und Raumdaten, Übernahme von CAD-Daten

  • Reinigungsmanagement

    Verwaltung beliebiger Reinigungskomplexe; Bildung von Reinigungsgruppen im Bereich Unterhalts- und Glasreinigung; Definition von Losen für Unterhalts- und Glasreinigung und los- und reinigungsabhängigen Leistungskennwerten; grafische Darstellung von  Reinigungsabzugsflächen und Flächenzuordnung zu Losen; Kataloge zur Beschreibung von Reinigungsflächen

  • Ressource

    zur Erbringung einer definierten Leistung oder Erfüllung einer definierten Aufgabe bereitgestellte und/oder selbst beschaffte formale, fachliche, räumliche, technische, finanzielle und zeitliche Ausstattung als Rahmenbedingung.

  • ROI

    Abk. Return on Investment; Ermittelt die Rendite der unternehmerischen Tätigkeit, gemessen am Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. So kann die Effizienz und der Erfolg einer Investition beurteilt werden.

  • SAP

    Die SAP Aktiengesellschaft mit Sitz in Walldorf (Baden) ist der größte europäische und weltweit viertgrößte Softwarehersteller. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen.

  • Schliessmanagement und Zugangskontrolle

    Verwaltung sämtlicher Schließ- und Sicherheitssysteme; Schließpläne und -hierarchien; Aus- und Rückgabe, Quittierung und Verlustmeldung; Laufende Buch- und Bestandsführung; Schlüsselreports und Verluststatistiken

  • Server

    ein Dienstleister in der Informatik, der in einem Computersystem Daten oder Ressourcen zur Verfügung stellt. Das Computersystem kann dabei aus einem einzelnen Computer oder einem Netzwerk mehrerer Computer bestehen. Zwei Bedeutungen werden unterschieden: entweder ein Programm, das mit einem anderen Programm, dem Client (Kunde), kommuniziert, um ihm Zugang zu speziellen Dienstleistungen zu verschaffen oder ein Computer, auf dem ein oder mehrere Server (Software) laufen.

  • Serviceorientierte Architektur

    dienstorientierte Architektur; Ansatz der Informationstechnik, Dienste von Mitarbeitern und Organisation zu strukturieren und zu nutzen. Diese Strukturierung und Nutzung kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen.

  • Sicherheitsmanagement

    Verwaltung sämtlicher Sicherheitseinrichtungen sowie gesetzlicher Vorschriften; Wiedervorlage von Prüf- und Wartungszyklen; Automatisierte Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen; Risikoermittlung

  • SOAP

    Abk. Simple Object Access Protocol; Netzwerkprotokoll, mit dessen Hilfe Daten zwischen Systemen ausgetauscht und Remote Procedure Calls durchgeführt werden können. SOAP stützt sich auf XML zur Repräsentation der Daten und auf Internet-Protokolle der Transport- und Anwendungsschicht (vgl. TCP/IP-Refernzmodell) zur Übertragung der Nachrichten. Die gängigste Kombination ist SOAP über HTTP und TCP.

  • Sollstellung

    stichtagsbezogene Buchung fälliger Forderungen/Bewegungen auf die in der flexiblen Kontenfindung hinterlegten Konten

  • Sondervermögen

    umfasst die rechtlich unselbstständigen Teilbereiche einer Kommune, die mittels einer Satzung entstanden sind. Das Sondervermögen ist dem Anlagevermögen zuzurechnen (Gemeindegliedervermögen, Vermögen der Eigenbetriebe)

  • SSL

    Abk. Secure Socket Layer; Technik, mit der ein Web-Client den Server authentifizieren kann und der Datenverkehr zwischen beiden verschlüsselt wird.

  • Standardsoftware

    Software, die nicht für spezielle Bedingungen und Zwecke entwickelt wurde, sondern immer wiederkehrende Standardaufgaben bewältigt; insbesondere Anwendungsprogramme zur Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, die über den Handel vertrieben werden

  • Supportprozess

    bezeichnet betriebliche Prozesse, die den Kernprozess unterstützen, aber selbst keinen direkten Kundennutzen erzeugen. Typische unterstützende Prozesse sind beispielsweise Personalwesen, Buchhaltung, Datenverarbeitung, Instandhaltung, Kantine. Ein wichtiges Merkmal von Supportprozessen ist, dass sie vom Betrieb ausgelagert werden können. Da sie im Gegensatz zum Kernprozess keinen Wettbewerbsvorteil sichern und auch nur indirekt zur Wertschöpfung beitragen, können sie oft von externen Anbietern preiswerter und qualititv hochwertiger erbracht werden.

  • Trennungsgrundsatz

    Der im kommunalen Wirtschaftsrecht verankerte Grundsatz der Trennung von Anordnung und Vollzug besagt, dass die Befugnis der Erteilung von Kassenanordnungen und die Befugnis der Ausführung streng voneinander zu trennen sind.

  • Überwachungsbedürftige Anlagen

    Anlagen, die aufgrund häufiger sehr schwerwiegender Unfälle besonderen Überwachungspflichten unterworfen wurden, um die Häufigkeit und Schwere der Unfälle an diesen Anlagen zu verringern (Dampfkesselanlagen, Anlagen zum Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten, Aufzugsanlagen usw.) Überwachungsbedürftige Anlagen müssen betriebssicher sein, d.h., sie müssen besonderen Anforderungen in Bezug auf Herstellung, Bauart, Werkstoffe und Betriebsweise genügen. Während des Betriebs unterliegen Überwachungsbedürftige Anlagen regelmäßig wiederkehrenden Prüfungen.

  • Umzugsmanagement

    die Dokumentation des beweglichen Inventars in einem Gebäude und die Layoutplanung der Möblierung; auf der Basis von Varianten werden Möblierungslayouts für Umzüge erstellt; Arbeitsplatz- und Ausstattungsanforderungen, Anzeige freier Kapazitäten mit Reservierungsfunktion

  • Variable Kosten

    Teil der Gesamtkosten in der betriebswirtschaftlichen Kostenrechnung, welcher sich bei einer Änderung der betrachteten Bezugsgröße ebenfalls ändert. Neben der Beschäftigung können auch andere Bezugsgrößen für die Veränderbarkeit der variablen Kosten ursächlich sein.

  • VDMA

    Abk. Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau; einer der bedeutendsten Verbandsdienstleister, der das größte Branchennetzwerk der Investitionsgüterindustrie in Europa bietet. Die Einheitsblätter des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. stellen Normen des Maschinenbaus dar und geben Hinweise für die korrekte Wartung und Instandhaltung technischer Anlagen. In ihrer Wirkung sind sie DIN-Normen gleichzusetzen.

  • VDMA 24196

    Mit der VDMA 24196 "Gebäudemanagement - Begriffe und Leistungen" hat die Arbeitsgemeinschaft Instandhaltung Gebäudetechnik (AIG) im VDMA 1996 eine Richtlinie zum Gebäudemanagement herausgegeben. Das Ziel, die bis dahin mit unterschiedlichen Inhalten verwendeten Begriffe zu vereinheitlichen und die dazugehörenden Leistungen zu beschreiben, wurde erreicht. VDMA 24196 hat sich am Markt erfolgreich durchgesetzt und ist ein anerkannter Standard in der Branche.

    Im August 2000 ist DIN 32736 unter gleichem Namen erschienen. Basis der neuen DIN-Norm ist die bekannte VDMA 24196, welche sich in ihren wesentlichen Teilen wiederfindet. Das Gebäudemanagement gliedert sich weiterhin in die drei Leistungsbereiche Technisches Gebäudemanagement (TGM), Infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM) und Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM). Da in allen drei Leistungsbereichen flächenbezogene Leistungen enthalten sein können, wurde das "Flächenmanagement (FLM)" ergänzend berücksichtigt. Mit der Herausgabe der DIN 32736 wird die VDMA 24196 zurückgezogen.

  • Vektorisierung

    Umwandlung eines pixelorientierten Bildes in eine Grafik, die aus Verbindungslinien, Kurven und Flächen zwischen unzähligen Ankerpunkten (Vektoren) besteht. Man kann Bitmap-Dateien (Bilder) manuell vektorisieren, in dem man an den Konturen des Bildes von Hand einen Pfad erzeugt oder aber spezielle Software verwendet. Vektorgrafiken benötigen weniger Speicherplatz, können verlustfrei skaliert und gut weiterverarbeitet werden.

  • Vermögenserwerb

    Übereignung eines Vermögensgegenstands durch Kauf, Tausch, Erbschaft oder Schenkung

  • Vermögenshaushalt

    Teil des kommunalen oder staatlichen Haushaltsplanes, der alle vermögenswirksamen Einnahmen oder Ausgaben der Gemeinde enthält, also alle Finanzvorfälle, die sich vermögenserhöhend oder vermögensmindernd auswirken und deshalb nicht dem Verwaltungshaushalt zuzuordnen sind (§ 1 Abs. 1 GemHVO)

  • Verwaltungshaushalt

    Teil des kommunalen oder staatlichen Haushaltsplanes, der alle Einnahmen und Ausgaben enthält, die nicht dem Vermögenshaushalt zuzuordnen sind.; Einnahmen und Ausgaben, die das Vermögen nicht erhöhen oder vermindern. Dazu gehören die jährlich wiederkehrenden Einnahmen (Steuern, nicht der Finanzierung von Investitionen dienende Zuweisungen anderer öffentlicher Stellen, Gebühren) und die fortdauernden Ausgaben (Personal- und Sachkosten, Energiekosten, Versicherungsbeiträge, Umlagen, Kreditzinsen aus Vermögens- und Verwaltungshaushalt); kann auch als Kern- oder Pflichthaushalt bezeichnet werden und umfasst nach der Gemeindehaushaltsverordnung (§1 Abs. 2 GemHVO)

  • Vertrags- und Dokumentenmanagement

    Verwaltung aller Verträge und Dokumente; Aufruf aus der Gebäudeebene heraus möglich, Übersicht über Laufzeiten, Fristen und Zahlungsweisen, Aufbewahrungs- und Revisionspflichten, Überwachungs- und Mahnfunktion

  • Webservice

    Software-Anwendung, die mit einem Uniform Resource Identifier (URI) eindeutig identifizierbar ist und deren Schnittstelle als XML-Artefakt definiert, beschrieben und gefunden werden kann. Ein Webservice unterstützt die direkte Interaktion mit anderen Software-Agenten unter Verwendung XML-basierter Nachrichten durch den Austausch über internetbasierte Protokolle.

  • Wildcard

    Platzhalter für andere Zeichen; Einsatz für die Suche in einem Datenbestand unter Auslassung von Kriterien, um beispielsweise Gruppen von Dateien anzusprechen, deren Namen man nicht genau kennt

  • WoFlV

    Abk. Wohnflächenverordnung; definiert Wohnflächen und regelt ihre Berechnung; basiert auf den §§ 42-44 der II. Berechnungsverordnung und löst diese seit 01. Januar 2004 ab; bezieht sich auf Mietwohnraum im Zusammenhang mit dem Wohnraumförderungsgesetz (WoFG)

  • Workflow

    inhaltlich abgeschlossene, zeitlich und sachlogisch zusammenhängende Folge von Funktionen, die zur Bearbeitung eines betriebswirtschaftlich relevanten Objektes notwendig sind und deren Funktionsübergänge von einem Informationssystem gesteuert werden.

  • Workflow-Management

    informationstechnische Unterstützung oder Automatisierung von Geschäftsprozessen; Aufgabe des Workflow-Managements ist es, auf Basis einer Spezifikation, für die Ausführung von Arbeitsabläufen mithilfe von IT-Systemen zu sorgen; bietet die Möglichkeit, Geschäftsprozessmanagement technologisch zu unterstützen

  • ZÜS

    Abk. Zugelassene Überwachungsstelle; führt auf der Grundlage der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) vorgeschriebene und ggf. behördlich angeordnete Prüfungen an bestimmten überwachungsbedürftigen Anlagen durch, die bisher von den amtlich anerkannten Sachverständigen der Überwachungsorganisationen durchgeführt wurden. Damit wurde ein Wechsel vom personengebundenen Prüfwesen (Sachverständigen) zum organisationsbezogenen Prüfwesen (zugelassene Überwachungsstellen) vollzogen. Die rechtlichen Grundlagen sind im Geräte- und Produktsicherheitsgesetz enthalten. Zugelassene Überwachungsstellen sind beispielsweise TÜV, DEKRA, GTÜ und SGS.